Lesestoff

Kräuterbrief, 01/2021

Gedicht, 16.03.2021

Ostergruß, 01.04.2021

Kräuterbrief, 04/2021

Online-Seminar 28.05.2021
über den Nutzen der Wildkräuter

Kräuterbrief zum Jahresanfang 2021

Liebe Wildpflanzen- und Naturfreunde!

Die Winterzeit ist neben der Planungszeit für das neue Jahr auch die Zeit der Einkehr.

Diesmal ist alles anders.

Vor einem Jahr ahnte noch niemand, vor welche Herausforderungen uns dieses Jahr stellen würde. Nicht nur, weil es ein ungewöhnliches und sehr anstrengendes Jahr war, sondern auch, weil viele direkte Begegnungen wie Führungen, Kurse, Fortbildungen etc. nicht stattfinden konnten.

Das (Kräuter)-Jahr 2020 hat sich verabschiedet, und die Pflanzen machen sich unter einer Schneedecke rar.

 

Deshalb möchte ich die Zeit nutzen und mich für die vielen guten Begegnungen mit Euch/Ihnen, sei es auf der Wiese, in Ihren Gärten oder in einer anderen Form, recht herzlich bedanken.

Natürlich hat mir das vergangene Jahr auch viel Gutes beschert. Noch nie habe ich so viele schöne Wanderungen und Naturerfahrungen in unserer näheren als auch weiteren Umgebung gemacht. Das Bewusstsein, dass ich ein Teil der Natur bin und daraus Kraft und Ruhe schöpfen kann, hat mich immer wieder gestärkt. Auch konnte ich mich meiner Weiterbildung widmen oder im Garten und in der Küche viele neue Erfahrungen sammeln. So zum Beispiel eigene Sprossen ziehen oder mein angebautes Gemüse fermentieren. Meine eigene Hausapotheke habe ich auf Vordermann gebracht, und sie hat mir immer wieder gute Dienste geleistet.

Auch die Einzelbuchungen in den eigenen Gärten oder naheliegenden Grünflächen zur Pflanzenbestimmung und Weiterverarbeitung wurden gerne angenommen.
Wer dieses Angebot für sich oder als Geschenk für einen liebe(n) Freund(in) nützen möchte, kann gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Und wer schon das Kräuterjahr 2021 planen möchte – auf meiner Homepage werden gerade die ersten Termine eingestellt.   gruene-vielfalt.net/termine

 

Egal, was gerade für Gesetze herrschen und wie die Medien für Panik- und Angstzustände sorgen, so ist doch jeder von uns für seine eigene Gesundheit verantwortlich. Und in einem sind sich alle Ratgeber einig: die Stärkung des Immunsystems steht an erster Stelle.

Schon ein kleiner Spaziergang an frischer Luft oder ein freundliches Wort an seinen Nachbarn kann oft kleine Wunder bewirken.
Dabei möchte ich noch auf ein schönes Zitat hinweisen:

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an und handelt.

Denn der Entschluss, sich um sich selbst zu kümmern, genau hinzuschauen und aktiv zu werden, ist bereits ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.

Häufig sind es mehrere, sich ergänzende Maßnahmen, die schlussendlich zu einer spürbaren, wohltuenden Veränderung, zu einem harmonischeren Lebensgefühl führen. Ob es nun ein paar Achtsamkeits- oder Atemübungen, Meditation, Naturerfahrungen, eine gesündere Lebensführung sind oder das Ziel, etwas Neues zu Lernen:

jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Es würde mich freuen, wenn der/die Eine oder Andere hier einen Impuls auf seinem Weg findet.

Einen zuversichtlichen Start in ein gutes, gesundes Jahr 2021 wünsche ich Euch/Ihnen von Herzen.

Zum Schluss noch ein paar Tipps, um gut über den Winter zu kommen:

überlieferte Rezepte aus der Volksheilkunde:

„Erkältungsbrot“

1 Scheibe Brot
etwas Butter
1 TL Honig
1-2 zerkleinerte Knoblauchzehen
1 TL Thymian

Zubereitung:

Brot dünn mit Butter bestreichen,
darauf den Honig verteilen, darüber den Knoblauch
und zum Schluss den kleingeschnittenen Thymian
(frisch oder getrocknet) darüberstreuen.

Knoblauch ist ein Tausendsassa, wenn es um antivirale, antibakterielle, keimtötende und gleichzeitig immunstärkende Wirkung geht. Thymian wird als pflanzliches Antibiotika bezeichnet und gilt als Lungenheilkraut. Honig mit seinen über 180 verschiedenen Inhaltsstoffen gilt seit tausenden von Jahren als Naturheilmittel.

…….wer Knoblauch mag, gar nicht so schlecht…….

 

„Meerrettich-Hustensaft“ 

– Nicht für Kinder geeignet –

Ein Stück Meerrettich-Wurzel grob raspeln,
doppelte Menge Honig zugeben.

Einen Tag bei Zimmertemperatur ziehen lassen und durch ein feines Tuch gießen.

3-mal täglich ½-1 TL einnehmen … maximal 7 Tage lang.

(Mein Tipp: Wenn man schnell von der Mischung was möchte, hab ich davon schon nach 3 Std. alle 2 Stunden einen TL ungesiebt gegessen.)

…….Augen zu und durch…….

Sonstiges: Meerrettich wird das „Penicillin“ der Küche genannt. Er wirkt

        • antimikrobiell (gegen verschiedene Bakterien und Pilze der Harn- und Atemwege),
        • schleimlösend (In den Atemwegen lösen Senföle den Schleim und erleichtern das Abhusten.),
        • appetitanregend und verdauungsfördernd.
        • Inhaltsstoffe: Senfölglykoside (die Scharfstoffe bewirken, dass Augen und Nase laufen), Vitamin C, B1, B2, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphor.
        • Verwendung in der Küche: kann roh oder gekocht gegessen werden.
        • Der als Kren bezeichnete Meerrettich wird für Soßen, als Beilage für Fleischgerichte oder Fisch verwendet.

 

Dein Körper liebt Chlorophyll  ❤

Chlorophyll, das Blattgrün, und all die Nährstoffvielfalt der Pflanzen ist von unschätzbarem Wert für unser Wohlbefinden.
Wildkräuter, grüne Blätter, Sprossen… Unser Körper gedeiht mit ihren Mineralien und Spurenelementen.
Chlorophyll unterstützt bei der Regeneration, hilft gesundes Blut zu bilden, entspannt, füllt das Mineralienkonto auf, liefert wertvolle Aminosäuren und ist ein Superstar für‘s Immunsystem und ein wahrer Jungbrunnen“
(von Maria Kageaki, Die Kraft von Chlorophyll)

…………hmmmm das schmeckt……………

gruene-vielfalt.net/kraeuterkunde

…In diesem Sinne, bleibt/bleiben Sie gesund.

(Bild erstellt von Ulrike Dreßler)

Osterkranz 2021
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume,
dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
(Finnisches Sprichwort)

 

Liebe Wildpflanzen- und Naturfreunde!

Wenn die Temperaturen im Moment auch im Keller sind, so hält der Frühling mit all seiner Schönheit jetzt Einzug. Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen und freuen uns an den frischen Farben und zarten Düften. Manchmal fühlen wir uns voller Tatendrang und manchmal sind wir ständig müde. Daher ist auch jetzt die beste Zeit, eine Entschlackungskur durchzuführen. Um dieses „Geheimnis zu lüften“, möchte ich ein paar interessante Erkenntnisse aus verschiedenen Studien weitergeben.

Warum wird eine Frühjahrskur empfohlen?

Im Frühjahr verspürt der Mensch Lust und Schwung, sich und die Wohnung von den Schlacken der lichtarmen Zeit zu reinigen, geplante Vorhaben durchzuführen und Neues zu beginnen.
Mutter Erde unterstützt ihn dabei, denn die Pflanzen, die jetzt sprießen, haben allesamt reinigende und belebende Kraft.

Daher hilft uns eine Kur, nach dem Winter u. a. unsere Lebensgeister wieder zu wecken.
Im Winter bewegen wir uns etwas weniger wie im Rest des Jahres („Winterschlaf“?) und dadurch ist auch unser Kreislauf etwas träger.
Dies kann dazu führen, dass Abbauprodukte von unserer Nahrung, von Medikamenten und anderen Genussgiften nicht ausgeschieden, sondern im Körper abgelagert werden. Dies ist meist im Bindegewebe und im Fettgewebe der Fall.

Durch die Frühjahrskur kurbeln wir unseren Stoffwechsel wieder an und leiten unerwünschte Stoffe auf verschiedenen Wegen wieder aus dem Körper aus.
Wir werden durch eine Frühjahrskur (Ausleitungskur) widerstandsfähiger, unser Immunsystem und unsere daran beteiligten Organe werden gestärkt und wir haben wieder mehr Kraft.


Die wichtigste Pflanze zur Entgiftung und Blutreinigung ist der Löwenzahn,
er bringt alles in Fluss.

– Hier ein kleiner Auszug aus seinem überreichen Angebot –

Löwenzahn (Taraxacum officinale)zur Entgiftung und Blutreinigung

Geschmack:         Bitter. Am besten vorher in lauwarmes Wasser legen und nur sparsam verwenden.

Besonderheit:      viele Mineralstoffe, eisenhaltig, enthält 5-mal so viel Eiweiß, 8-mal so viel Vitamin C und
                               doppelt so viel Kalium (bis zu 4,5 Prozent) als Kopfsalat, außerdem Magnesium und Phosphor.

Aus der Volksmedizin:

    • harntreibend, nierendurchspülend, regt den Stoffwechsel an
    • Bitterstoffe regen die Leber und Galle an und steigern die Entgiftungsfunktion
    • beugt Ablagerungen in Gelenken vor, wird daher traditionell gegen Rheuma und Arthrose und bei Hauterkrankungen empfohlen.

Bei Gallensteinleiden sollte therapeutischer Rat eingeholt werden.


Rezept: Löwenzahntee

Eine gute Hand voll Löwenzahnblätter klein schneiden (entspricht ca. zwei Esslöffeln kleingeschnittenem Kraut),
mit einem Liter heißem Wasser übergießen und über den Tag verteilt – am besten vor den Mahlzeiten trinken.
Zur Frühjahrskur ca. 4 Wochen anwenden.

 

Oder mein Tipp:
Einfach 3 bis 4 frische Löwenzahn-Blätter täglich essen.
Dazu werden Sie einfach klein geschnitten und in den Salat oder ähnliches gegeben.
Manchmal esse ich ihn auch einfach pur vom Garten oder der Wiese … alles Gewohnheit, denn nach einiger Zeit gewöhnt man sich an die Bitterstoffe.

Und Kräuterpfarrer Künzle schrieb:

„Wohl kein Kraut ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch.“

…und es gäbe noch viel mehr darüber zu berichten.

Mache ich auch, am
Montag, 19. April 2021, 19:00 bis ca. 20:30 Uhr
beginnt meine erste @Online-Veranstaltung in Kooperation mit der KEB Freudenstadt.

Thema: Die Frühlingskraft der Wildkräuter

Ja, Ihr habt richtig gelesen, auch ich habe mich zu diesem Schritt entschieden, und es macht echt Spaß.
Es gibt keinen langweiligen Vortrag, sondern ich nehme Euch/Sie virtuell mit in die Welt der Wildkräuter.
Dazwischen gibt es immer wieder Gelegenheit, Fragen zu stellen und es gibt ein umfangreiches Handout.

Die Teilnahme ist mit allen internetfähigen Geräten möglich: PC, Laptop, Tablet, Smartphone.
Die Zugangsdaten für ZOOM erhalten Sie nach Anmeldung kurz vor der Veranstaltung.

Beitrag: 10,– € inklusive Handout

Anmeldung KEB-Freudenstadt: Telefon: 07451 / 623220 u. 623222 oder

https://www.keb-freudenstadt.de/veranstaltung/online-die-fruehlingskraft-der-wildkraeuter/

Weitere Details: https://gruene-vielfalt.net/details-zu-aktuellem-termin/

 

Weitere Termine und Infos gibt es auf meiner Homepage https://gruene-vielfalt.net/termine/ oder https://gruene-vielfalt.net/
Am besten immer mal wieder reinschauen, da die ganze Zeit umgeplant werden muss.

Und natürlich gibt es immer noch die individuelle persönliche Wildkräuterberatung bei Ihnen Zuhause (in Ihrem eigenen Garten oder einem Lieblingsplatz von Ihnen). So kann auch das Gesetz eingehalten werden. Bei Interesse rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir.

Wer gleich loslegen will, dem hab ich ein leckeres Frühlingsrezept:

Waffeln mit Frühlingskräutern

4 EL Öl (Sonnenblumen, Raps)
4 Eier
1 Prise Salz
¼ l Milch
250 g Mehl (Dinkel, Mais, Weizen)
etwas Fett fürs Waffeleisen

1-2 Handvoll junge und frische, klein geschnittene Giersch- oder Schafgarbentriebe, evtl. Bärlauchblättchen, auch Gänseblümchenknospen und Buchenknospen schmecken lecker.

  • Aus den Zutaten einen Waffelteig herstellen.
  • Eine Handvoll fein geschnittene Kräuter unterheben.
  • Teig in das Waffeleisen geben, goldbraun backen.
  • Mit Joghurt oder Kräuterquark servieren.
…..In diesem  Sinne, guten Appetit und bleibt/bleiben Sie gesund.

Die „Mail“ darf auch an Freunde weitergesagt werden.

Den ganzen Zeitungsartikel über dieses erste, völlig neue Erlebnis am 19. April finden Sie hier: 

Schwarzwälder Bote 23.04.2021

Vorabankündigung

Zum 200. Todesjahr von Pfarrer Sebastian Kneipp biete ich zwei spannende Online-Seminare an:

Am Dienstag, den 21. September 2021

Die Hausapotheke des Pfarrer Kneipp

und am Montag, den 15. November 2021

Essen nach Pfarrer Kneipp

 

Die Seminare finden von 19:00 – 20:30 Uhr über die Katholische Erwachsenenbildung Kreis Freudenstadt statt.