Lesestoff

Kräuterbrief, 01/2021

Gedicht, 16.03.2021

Ostergruß, 01.04.2021

Kräuterbrief, 04/2021

1. Online-Seminar, 19.04.2021
Die Frühlingskraft der Wildkräuter

Online-Seminar, 28.05.2021
über den Nutzen der Wildkräuter

WildkräuterArtikel aus “die kleine Zeitschrift
für die besten Lebensjahre” Juli/August 2021

Gedicht, 21.11.2021

Kräuterbrief zum Jahresanfang 2021

Liebe Wildpflanzen- und Naturfreunde!

Die Winterzeit ist neben der Planungszeit für das neue Jahr auch die Zeit der Einkehr.

Diesmal ist alles anders.

Vor einem Jahr ahnte noch niemand, vor welche Herausforderungen uns dieses Jahr stellen würde. Nicht nur, weil es ein ungewöhnliches und sehr anstrengendes Jahr war, sondern auch, weil viele direkte Begegnungen wie Führungen, Kurse, Fortbildungen etc. nicht stattfinden konnten.

Das (Kräuter)-Jahr 2020 hat sich verabschiedet, und die Pflanzen machen sich unter einer Schneedecke rar.

 

Deshalb möchte ich die Zeit nutzen und mich für die vielen guten Begegnungen mit Euch/Ihnen, sei es auf der Wiese, in Ihren Gärten oder in einer anderen Form, recht herzlich bedanken.

Natürlich hat mir das vergangene Jahr auch viel Gutes beschert. Noch nie habe ich so viele schöne Wanderungen und Naturerfahrungen in unserer näheren als auch weiteren Umgebung gemacht. Das Bewusstsein, dass ich ein Teil der Natur bin und daraus Kraft und Ruhe schöpfen kann, hat mich immer wieder gestärkt. Auch konnte ich mich meiner Weiterbildung widmen oder im Garten und in der Küche viele neue Erfahrungen sammeln. So zum Beispiel eigene Sprossen ziehen oder mein angebautes Gemüse fermentieren. Meine eigene Hausapotheke habe ich auf Vordermann gebracht, und sie hat mir immer wieder gute Dienste geleistet.

Auch die Einzelbuchungen in den eigenen Gärten oder naheliegenden Grünflächen zur Pflanzenbestimmung und Weiterverarbeitung wurden gerne angenommen.
Wer dieses Angebot für sich oder als Geschenk für einen liebe(n) Freund(in) nützen möchte, kann gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Und wer schon das Kräuterjahr 2021 planen möchte – auf meiner Homepage werden gerade die ersten Termine eingestellt.   gruene-vielfalt.net/termine

 

Egal, was gerade für Gesetze herrschen und wie die Medien für Panik- und Angstzustände sorgen, so ist doch jeder von uns für seine eigene Gesundheit verantwortlich. Und in einem sind sich alle Ratgeber einig: die Stärkung des Immunsystems steht an erster Stelle.

Schon ein kleiner Spaziergang an frischer Luft oder ein freundliches Wort an seinen Nachbarn kann oft kleine Wunder bewirken.
Dabei möchte ich noch auf ein schönes Zitat hinweisen:

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an und handelt.

Denn der Entschluss, sich um sich selbst zu kümmern, genau hinzuschauen und aktiv zu werden, ist bereits ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.

Häufig sind es mehrere, sich ergänzende Maßnahmen, die schlussendlich zu einer spürbaren, wohltuenden Veränderung, zu einem harmonischeren Lebensgefühl führen. Ob es nun ein paar Achtsamkeits- oder Atemübungen, Meditation, Naturerfahrungen, eine gesündere Lebensführung sind oder das Ziel, etwas Neues zu Lernen:

jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Es würde mich freuen, wenn der/die Eine oder Andere hier einen Impuls auf seinem Weg findet.

Einen zuversichtlichen Start in ein gutes, gesundes Jahr 2021 wünsche ich Euch/Ihnen von Herzen.

Zum Schluss noch ein paar Tipps, um gut über den Winter zu kommen:

überlieferte Rezepte aus der Volksheilkunde:

„Erkältungsbrot“

1 Scheibe Brot
etwas Butter
1 TL Honig
1-2 zerkleinerte Knoblauchzehen
1 TL Thymian

Zubereitung:

Brot dünn mit Butter bestreichen,
darauf den Honig verteilen, darüber den Knoblauch
und zum Schluss den kleingeschnittenen Thymian
(frisch oder getrocknet) darüberstreuen.

Knoblauch ist ein Tausendsassa, wenn es um antivirale, antibakterielle, keimtötende und gleichzeitig immunstärkende Wirkung geht. Thymian wird als pflanzliches Antibiotika bezeichnet und gilt als Lungenheilkraut. Honig mit seinen über 180 verschiedenen Inhaltsstoffen gilt seit tausenden von Jahren als Naturheilmittel.

…….wer Knoblauch mag, gar nicht so schlecht…….

 

„Meerrettich-Hustensaft“ 

– Nicht für Kinder geeignet –

Ein Stück Meerrettich-Wurzel grob raspeln,
doppelte Menge Honig zugeben.

Einen Tag bei Zimmertemperatur ziehen lassen und durch ein feines Tuch gießen.

3-mal täglich ½-1 TL einnehmen … maximal 7 Tage lang.

(Mein Tipp: Wenn man schnell von der Mischung was möchte, hab ich davon schon nach 3 Std. alle 2 Stunden einen TL ungesiebt gegessen.)

…….Augen zu und durch…….

Sonstiges: Meerrettich wird das „Penicillin“ der Küche genannt. Er wirkt

        • antimikrobiell (gegen verschiedene Bakterien und Pilze der Harn- und Atemwege),
        • schleimlösend (In den Atemwegen lösen Senföle den Schleim und erleichtern das Abhusten.),
        • appetitanregend und verdauungsfördernd.
        • Inhaltsstoffe: Senfölglykoside (die Scharfstoffe bewirken, dass Augen und Nase laufen), Vitamin C, B1, B2, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphor.
        • Verwendung in der Küche: kann roh oder gekocht gegessen werden.
        • Der als Kren bezeichnete Meerrettich wird für Soßen, als Beilage für Fleischgerichte oder Fisch verwendet.

 

Dein Körper liebt Chlorophyll  ❤

Chlorophyll, das Blattgrün, und all die Nährstoffvielfalt der Pflanzen ist von unschätzbarem Wert für unser Wohlbefinden.
Wildkräuter, grüne Blätter, Sprossen… Unser Körper gedeiht mit ihren Mineralien und Spurenelementen.
Chlorophyll unterstützt bei der Regeneration, hilft gesundes Blut zu bilden, entspannt, füllt das Mineralienkonto auf, liefert wertvolle Aminosäuren und ist ein Superstar für‘s Immunsystem und ein wahrer Jungbrunnen“
(von Maria Kageaki, Die Kraft von Chlorophyll)

…………hmmmm das schmeckt……………

gruene-vielfalt.net/kraeuterkunde

…In diesem Sinne, bleibt/bleiben Sie gesund.

(Bild erstellt von Ulrike Dreßler)

Osterkranz 2021
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume,
dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
(Finnisches Sprichwort)

 

Liebe Wildpflanzen- und Naturfreunde!

Wenn die Temperaturen im Moment auch im Keller sind, so hält der Frühling mit all seiner Schönheit jetzt Einzug. Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen und freuen uns an den frischen Farben und zarten Düften. Manchmal fühlen wir uns voller Tatendrang und manchmal sind wir ständig müde. Daher ist auch jetzt die beste Zeit, eine Entschlackungskur durchzuführen. Um dieses „Geheimnis zu lüften“, möchte ich ein paar interessante Erkenntnisse aus verschiedenen Studien weitergeben.

Warum wird eine Frühjahrskur empfohlen?

Im Frühjahr verspürt der Mensch Lust und Schwung, sich und die Wohnung von den Schlacken der lichtarmen Zeit zu reinigen, geplante Vorhaben durchzuführen und Neues zu beginnen.
Mutter Erde unterstützt ihn dabei, denn die Pflanzen, die jetzt sprießen, haben allesamt reinigende und belebende Kraft.

Daher hilft uns eine Kur, nach dem Winter u. a. unsere Lebensgeister wieder zu wecken.
Im Winter bewegen wir uns etwas weniger wie im Rest des Jahres („Winterschlaf“?) und dadurch ist auch unser Kreislauf etwas träger.
Dies kann dazu führen, dass Abbauprodukte von unserer Nahrung, von Medikamenten und anderen Genussgiften nicht ausgeschieden, sondern im Körper abgelagert werden. Dies ist meist im Bindegewebe und im Fettgewebe der Fall.

Durch die Frühjahrskur kurbeln wir unseren Stoffwechsel wieder an und leiten unerwünschte Stoffe auf verschiedenen Wegen wieder aus dem Körper aus.
Wir werden durch eine Frühjahrskur (Ausleitungskur) widerstandsfähiger, unser Immunsystem und unsere daran beteiligten Organe werden gestärkt und wir haben wieder mehr Kraft.


Die wichtigste Pflanze zur Entgiftung und Blutreinigung ist der Löwenzahn,
er bringt alles in Fluss.

– Hier ein kleiner Auszug aus seinem überreichen Angebot –

Löwenzahn (Taraxacum officinale)zur Entgiftung und Blutreinigung

Geschmack:         Bitter. Am besten vorher in lauwarmes Wasser legen und nur sparsam verwenden.

Besonderheit:      viele Mineralstoffe, eisenhaltig, enthält 5-mal so viel Eiweiß, 8-mal so viel Vitamin C und
                               doppelt so viel Kalium (bis zu 4,5 Prozent) als Kopfsalat, außerdem Magnesium und Phosphor.

Aus der Volksmedizin:

    • harntreibend, nierendurchspülend, regt den Stoffwechsel an
    • Bitterstoffe regen die Leber und Galle an und steigern die Entgiftungsfunktion
    • beugt Ablagerungen in Gelenken vor, wird daher traditionell gegen Rheuma und Arthrose und bei Hauterkrankungen empfohlen.

Bei Gallensteinleiden sollte therapeutischer Rat eingeholt werden.


Rezept: Löwenzahntee

Eine gute Hand voll Löwenzahnblätter klein schneiden (entspricht ca. zwei Esslöffeln kleingeschnittenem Kraut),
mit einem Liter heißem Wasser übergießen und über den Tag verteilt – am besten vor den Mahlzeiten trinken.
Zur Frühjahrskur ca. 4 Wochen anwenden.

 

Oder mein Tipp:
Einfach 3 bis 4 frische Löwenzahn-Blätter täglich essen.
Dazu werden Sie einfach klein geschnitten und in den Salat oder ähnliches gegeben.
Manchmal esse ich ihn auch einfach pur vom Garten oder der Wiese … alles Gewohnheit, denn nach einiger Zeit gewöhnt man sich an die Bitterstoffe.

Und Kräuterpfarrer Künzle schrieb:

„Wohl kein Kraut ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch.“

…und es gäbe noch viel mehr darüber zu berichten.

Mache ich auch, am
Montag, 19. April 2021, 19:00 bis ca. 20:30 Uhr
beginnt meine erste @Online-Veranstaltung in Kooperation mit der KEB Freudenstadt.

Thema: Die Frühlingskraft der Wildkräuter

Ja, Ihr habt richtig gelesen, auch ich habe mich zu diesem Schritt entschieden, und es macht echt Spaß.
Es gibt keinen langweiligen Vortrag, sondern ich nehme Euch/Sie virtuell mit in die Welt der Wildkräuter.
Dazwischen gibt es immer wieder Gelegenheit, Fragen zu stellen und es gibt ein umfangreiches Handout.

Die Teilnahme ist mit allen internetfähigen Geräten möglich: PC, Laptop, Tablet, Smartphone.
Die Zugangsdaten für ZOOM erhalten Sie nach Anmeldung kurz vor der Veranstaltung.

Beitrag: 10,– € inklusive Handout

Anmeldung KEB-Freudenstadt: Telefon: 07451 / 623220 u. 623222 oder

https://www.keb-freudenstadt.de/veranstaltung/online-die-fruehlingskraft-der-wildkraeuter/

Weitere Details: https://gruene-vielfalt.net/details-zum-aktuellen-termin/

Weitere Termine und Infos gibt es auf meiner Homepage https://gruene-vielfalt.net/termine/ oder https://gruene-vielfalt.net/
Am besten immer mal wieder reinschauen, da die ganze Zeit umgeplant werden muss.

Und natürlich gibt es immer noch die individuelle persönliche Wildkräuterberatung bei Ihnen Zuhause (in Ihrem eigenen Garten oder einem Lieblingsplatz von Ihnen). So kann auch das Gesetz eingehalten werden. Bei Interesse rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir.

Wer gleich loslegen will, dem hab ich ein leckeres Frühlingsrezept:

Waffeln mit Frühlingskräutern

4 EL Öl (Sonnenblumen, Raps)
4 Eier
1 Prise Salz
¼ l Milch
250 g Mehl (Dinkel, Mais, Weizen)
etwas Fett fürs Waffeleisen

1-2 Handvoll junge und frische, klein geschnittene Giersch- oder Schafgarbentriebe, evtl. Bärlauchblättchen, auch Gänseblümchenknospen und Buchenknospen schmecken lecker.

  • Aus den Zutaten einen Waffelteig herstellen.
  • Eine Handvoll fein geschnittene Kräuter unterheben.
  • Teig in das Waffeleisen geben, goldbraun backen.
  • Mit Joghurt oder Kräuterquark servieren.
…..In diesem  Sinne, guten Appetit und bleibt/bleiben Sie gesund.

Die „Mail“ darf auch an Freunde weitergesagt werden.

Den ganzen Zeitungsartikel über dieses erste,
völlig neue Erlebnis am 19. April finden Sie hier: 

– Schwarzwälder Bote 23.04.2021 –

Vorabankündigung

Zum 200. Todesjahr von Pfarrer Sebastian Kneipp biete ich zwei spannende Online-Seminare an:

                     Am Dienstag, den 21. September 2021

Die Hausapotheke des Pfarrer Kneipp

                     und am Montag, den 15. November 2021

Essen nach Pfarrer Kneipp


Die Seminare finden von 19:00 – 20:30 Uhr über die Katholische Erwachsenenbildung Kreis Freudenstadt statt.

 

 

 

 

 

 

 

(Bild von Ulrike Dreßler)

Liebe Wildpflanzen- und Naturfreunde,

 

Egal was sich tut, egal was Dir begegnet,
Lass Dein Licht niemals erlöschen.
Achte und beschütze es, wie eine Kerzenflamme im Wind.
Die Zeiten werden sich wieder ändern,
und Du kannst wieder ein großes Feuer entzünden
 und hell leuchten.

(Verfasser unbekannt)

Aus https://www.healingoils.de/akademie-bleibe-gesund/

 

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!“

 

Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich eine „besinnliche Weihnacht“ zu wünschen, Hmm …  ich frage mich nur, wie soll das gehen?

Corona hat uns weiterhin fest im Griff, und irgendwie ist der Ausnahmezustand ja fast zu einer gewissen Normalität geworden.

Wir alle mussten lernen, mit Einschränkungen umzugehen und liebgewonnene Gewohnheiten über Bord zu werfen.

Doch dafür taten sich auch wieder neue Wege und Ideen auf.

Wer hätte je gedacht, dass ich einmal Online-Kurse anbieten würde, und auch die „Einzelbuchungen im eigenen Garten“ wurden freudig und dankbar angenommen.

Daher möchte ich die Möglichkeit nützen, auch Themen wie nachhaltige Kosmetik, Produkte für die Hausapotheke oder ein Wildkräuteressen anzubieten. Natürlich kann das mit einem Familienmitglied oder einer Freundin/einem Freund gebucht werden. Halt so, wie es die Gesetzeslage erlaubt. Natürlich bietet sich das Ganze für ein persönliches Geschenk super an.

Auch ging ein besonderer Herzenswunsch für mich in Erfüllung: Ich durfte unter der Schirmherrschaft der Kräuterpädagogen BW auf der Gartenschau in Überlingen an zwei Sonntagen Kräuterführungen anbieten. Das war einfach mega-toll.

Und natürlich hatte ich auch mehr Zeit, neue Erfahrungen im Garten zu sammeln, Gemüse zu fermentieren oder andere Haltbarmethoden auszuprobieren.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne experimentiere.

Die Krönung des Ganzen war, dass ich mein Erlerntes zum Thema „Basenfasten“ in die Tat umsetzte und mit Hilfe von knackfrischem Gemüse und vielfältigen Wildpflanzen einige Kilo leichter wurde. So habe ich viele Nachteile in Vorteile umgewandelt.

Denn es wurde mir wieder unmittelbar bewusst, wenn man in der Dankbarkeit lebt, kann das zu innerem Frieden führen. – Und das ist für mich ein Gefühl von Weihnachten.

Von Herzen möchte ich nun Euch und Ihnen herzlich Danke sagen, die mit mir diesen turbulenten Weg gegangen sind und mir die Treue hielten. Auch im Jahr 2022 wird es wieder – „so Gott will“ – ein vielfältiges Programm geben.

Denn,
…„Die Natur hält in allen Situationen immer alle Lösungen bereit. Das ist ein Teil der Schöpfung, denn diese will immer weiter bestehen. Und zu dieser Schöpfung gehören gesunde, ausgeglichene und liebevolle Menschen. Lasst uns einander dieses Versprechen geben und gut füreinander Sorgen.“

Ich wünsche Euch und Ihnen allen trotz aller Widrigkeiten ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest eine beeindruckende Zeit „zwischen den Jahren“ und neben Gesundheit viele schöne Naturerlebnisse und Veranstaltungen im neuen Jahr.

Herzlich
Claudia Sandler

Vielleicht hat jemand zwischen den Jahren Zeit und Muse, etwas Neues auszuprobieren.

Deshalb möchte ich eine Pflanze vorstellen, die auf die Schnelle geeignet ist, sich selbst etwas Gutes zu tun oder ein persönliches Geschenk herzustellen.

 

Die Fichte – Nicht nur Helferin in der Erkältungszeit

Schon ein kleiner Spaziergang im Wald hat eine große Wirkung auf unsere Gesundheit, so z.B. auf das Immunsystem und die Psyche.
Wer dabei die Augen offen hält, der entdeckt bestimmt ein paar Fichtenzweige oder -zapfen.

Die Fichte ist daran zu erkennen, dass sie eine rote Rinde hat, ihre Nadeln sind rundum, egal wie man ihren Zweig dreht.
Die Fichte sticht, die Tanne nicht. Die Zapfen hängen immer nach unten.

 

Als Geschenk oder für die Weihnachtsküche

Beim Einlegen oder Marinieren von Wildgerichten oder Rindfleisch gebe ich ein paar Zweiglein frische Fichtenspitzen dazu. Man kann auch etwas davon zum Anbraten des Fleisches verwenden.
Dafür einfach die etwas zerkleinerten Triebe zum Schluss beim Anbraten der Zwiebel zugeben und wie gewohnt weiterverarbeiten.

Hmmm, das schmeckt nicht nur dem Jäger.

 

Fichtennadel-Salz – ein gesunder Küchengruß

        • 1 Handvoll Nadeln auf ein Backblech legen und sie bei nicht höher als 60°C im Ofen (ca. 30-60 Min.) trocknen.
        • Die trockenen Nadeln mithilfe eines Mörsers oder einer Kaffeemühle zu Pulver mahlen.
        • Dann mit 1 Teelöffel Paprikapulver oder getrockneter Zitronenschale und 2 Teelöffel Salz mischen.

Fertig ist die Würze, die sich hervorragend als Beigabe zur Wildmarinade oder zu Kartoffeln eignet und z.B. gewöhnliche Pommes zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis macht.
Einfach ausprobieren.

Mein Tipp: Die Zutaten können auch frisch miteinander gemixt oder gemörsert werden. Wird anstatt Paprikapulver Zitronenschale verwendet, hat es anfangs eine schöne grüne Farbe.
Dann auf einem Blech trocknen, ich leg es einfach auf die Heizung. Sollte es etwas klumpen, nochmals kurz in Mixer o.ä. – Fertig.

In ein schönes Glas abgefüllt, mit einem kleinen Fichtenzweig dekoriert, ein persönliches Geschenk.

Aus der Pflanzenheilkunde

In der Erkältungszeit sorgt die Fichte für einen freien Atem und eine freie Nase. Ihre Wirkung ist anregend, antibakteriell, beruhigend, schleimlösend, schweißtreibend und tonisierend.

Tipps zur Anwendung

Erkältungssalz mit Fichtennadeln – Inhalieren über Dampf … bei einer herannahenden Erkältung

… Sorgt für leichteres Abhusten, besseres Durchatmen und Förderung der Durchblutung.

In Kombination mit Salz lässt uns schon alleine der Dampf gut durchatmen. Das Salz befeuchtet unsere Schleimhäute, wirkt desinfizierend und verflüssigt Nasensekrete. Deswegen ist dieses Erkältungssalz sowohl als Badezusatz, Fußbad oder Inhalationssalz geeignet.


Herstellung und Wirkung

        • 2 Handvoll Nadeln (aus dem Wald oder vom Christbaum)
        • 1 Liter Wasser und 1-2 Esslöffel biologisches Salz
        • Alles in einen Topf geben und ca. 1/2 Stunde köcheln.
        • Dann den Dampf unter einem Handtuch (ca. 10 Minuten) inhalieren.

Extra Tipp: Mein Mann überbrüht die Nadeln (wir trocknen sie immer schon im Laufe des Jahres) mit ganz heißem Wasser, lässt den Sud kurz ziehen und gibt ca. 2-3 Tropfen äth. Zirbenöl dazu. Das gehört schon zu seinem Pflichtprogramm, wenn die Nasennebenhöhlen wieder „zu machen“.

Denn durch die Inhalation werden die Schleimhäute befeuchtet und beruhigt. Festsitzender Schleim kann sich verflüssigen und so leichter abfließen. So macht es Husten und Schnupfen erträglicher und im besten Falle gänzlich verschwindend. Das Durchatmen fällt leichter; die Nasenschleimhaut schwillt ab.

Waldbaden Zuhause

 Zapfen als Raumduft

Findet man Zapfen mit viel Harz, so können sie in eine Schale gelegt und auf die Heizung oder den Kachelofen gestellt werden. Dabei verströmen sie einen angenehmen harzigen Waldduft.

Vorsicht: Das Harz ist sehr klebrig, daher beim Sammeln unbedingt in eine Tüte stecken und Zuhause etwas Pergamentpapier in die Schale legen.


Fichtenbad

        • 3 Handvoll frische zerkleinerte Fichtenzweige und evtl. Zapfen in einem alten Topf mit 2 Litern Wasser 10 Min. aufkochen.
        • Zugedeckt weitere 10-15 Min. ziehen lassen.
        • Abseihen und dem warmen Badewasser zugeben.

Die optimale Badedauer beträgt 15-20 Minuten, danach sollte man etwa 1 Stunde zugedeckt ruhen.

Tipp: Man kann dem Badewasser auch einige Tropfen äth. Fichtenöl, das mit ½ Tasse Sahne oder etwas Honig vermischt wurde, beigeben.

Spirituelle Wirkung

In ihrem Wesen ist die Fichte sehr mütterlich. Das zeigt sich schon in ihrer Wuchsform.
Steht man unter einer schön gewachsene Fichte, so breiten sich die Äste wie ein Dach über einem aus.
Sie erzählt von der weiblichen Natur, der Geborgenheit und vereint mit enormer Stärke. Fichten sind immergrün. Grün steht für Hoffnung und Unendlichkeit.

Bei vielen Menschen öffnen sich in dieser dunklen Zeit alte Wunden. Dabei können alte Gefühle hochkommen, die schlecht einzuordnen sind, für Verwirrung sorgen, oder uns nicht mehr klar sehen lassen. Sie möchte helfen, sich von Verstrickungen zu befreien oder das Herz mehr spürbar zu machen.

So bringt sie Klarheit und auch Geborgenheit direkt nach Hause.
Auch kann sie bei Angst vor der Zukunft, bei Selbstzweifeln und bei der Verarbeitung alter Wunden helfen zu Heilen.

Die Fichte verbindet diese Welt mit der geistigen Welt. Sie ist ein uralter Schutzbaum und weit uns den Weg, wenn wir uns verirrt haben. In dieser dunklen Jahreszeit benötigen wir alle viel Erdung. Auch dabei kann uns die Fichte unterstützen.

Nicht umsonst sind auch viele Weihnachtsbäume und Kränze aus Fichten. Daher steht sie auch in puncto Heilwirkung als Botschafterin für Klarheit im Rampenlicht.

Die Angaben zu Heilerfolgen stammen alle aus überlieferten Kräuterschriften. Sie ersetzen keinen Arzt, und ich übernehme keine Haftung für deren Richtigkeit und Wirkungsweise.